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Cosmedical präsentiert neue AHA-Creme für effektives Haut-Resurfacing

Wie Cosmedical mitteilt, kommt zum 14. September die neue AHA Firming & Brightening Crème auf den Markt – eine Leave-on-Behandlung mit zehn Prozent Glykolsäure, ergänzt durch marine Peptide und einen neu entwickelten Brightening Complex.

Cosmedical präsentiert neue AHA-Creme für effektives Haut-Resurfacing

Wir in der Kabine blicken genau hin, denn ein Säurepeel im Heimformat ist keine kleine Entscheidung. Im Folgenden lesen Sie, was die Formel verspricht, was die zugrunde gelegten Studien hergeben und wo wir im Behandlungsalltag Grenzen setzen.

Drei Stationen im Tiegel – und warum sie zusammen Sinn ergeben

Die Crème folgt dem Konzept „Retexture. Restore. Radiate.", wie es das Unternehmen selbst beschreibt – und sie knüpft an eine Behandlungscreme an, die Cosmedical bereits 1993 lanciert hatte. Nun neu gedacht: duftstofffrei, mit einer Textur, die schnell einzieht und ein weiches, gepolstertes Hautgefühl hinterlässt. Den Auftakt im Wirkprinzip macht Glykolsäure bei niedrigem pH-Wert, die die Verbindungen zwischen abgestorbenen Hornzellen löst. Direkt im Anschluss kommen marine Peptide ins Spiel – biotechnologisch gewonnene Aktivstoffe aus hawaiischer Rotalge, die Feuchtigkeit und Festigkeit aufbauen und unmittelbar beruhigend wirken sollen. Parallel arbeitet ein sechsteiliger Brightening Complex darauf hin, den Teint sichtbar gleichmäßiger erscheinen zu lassen.

Cosmedical-Gründerin Dr. Loretta Ciraldo, Fachärztin für Dermatologie, formuliert es selbst so, dass sie genau diesen Dreiklang über Jahre habe entwickeln wollen: ein Glykolsäure-Produkt, das sichtbare Resultate liefert, ohne die sonst übliche Toleranzphase mit Trockenheit und Reizungen.

Was die Studienlage trägt – und woran wir sie messen

Die zu den marinen Peptiden vorgelegten Lieferantenstudien lesen sich eindrucksvoll: nach einem Monat täglicher Anwendung eine Reduktion feiner Linien und Falten um 33 Prozent, eine Verbesserung der Hautfestigkeit um 20 Prozent sowie eine Verringerung induzierter Rötungen um rund ein Drittel bereits nach 30 Minuten. Das sind Werte, die uns in der Kabine aufhorchen lassen – und sie gehören eingeordnet: Es handelt sich um hersteller- bzw. zuliefererseitige Studien, nicht um unabhängig publizierte klinische Daten. Wir empfehlen, solche Wirksamkeitsaussagen im Patientengespräch stets an dieser Einordnung zu spiegeln, bevor Erwartungen entstehen.

Was die Formel für die Anwendung konkret bedeutet

Zehn Prozent Glykolsäure in einem Leave-on-Produkt ist eine Konzentration, die wir nicht beiläufig empfehlen. Patientinnen mit stark empfindlicher Haut, aktiver Rosacea oder einer vorgeschädigten Hautbarriere gehören nicht in diese Routine – das Säurepotenzial kann das Mikrobiom und die Barriere unnötig verschieben. Für die meisten anderen Hauttypen ist die Kombination aus Säure und direkt nachgeschalteter Pflege über Peptide ein schlüssiger Ansatz, weil sich die Regeneration nicht allein auf die hauteigene Reparatur verlässt. Wie bei jedem AHA bleibt der konsequente Lichtschutzfaktor tagsüber Pflicht, sonst arbeitet das Peeling gegen seinen eigenen Effekt. In der schrittweisen Eingliederung – anfangs seltener statt täglich, um die Hautbarriere an die Säure zu gewöhnen – sehen wir den für die meisten Patientinnen gangbaren Weg.

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